Rindermarkt zwischen Angebot und Nachfrage ausgeglichen.
Regional gibt es einen leichten Überhang an Jungstieren und eine mögliche Tendenz zu
Preiskorrekturen nach unten. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt das Angebot knapp auch
aufgrund der Milchquotenerhöhung ist die Abgabebereitschaft bei Schlachtkühen gering. In
Österreich ist das Angebot bei Jungstieren leicht steigend und steht einer regeren
Inlandsnachfrage gegenüber. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt das Angebot, trotz Ende
des Milchwirtschaftsjahres knapp und die Nachfrage stabil. Die Fleischwirtschaft spricht
von einer gedämpften Nachfragesituation im Export; Ausnahmen sind Edelteile (Teile vom
Englischen) die weiterhin gefragt sind. Bei Schlachtkälbern übersteigt das Angebot nach
wie vor die Nachfrage deutlich. Der Notierungspreis für Stiere, Ochsen, Kühe und
Kalbinnen bleibt in der laufenden Woche unverändert. Der Notierungspreis für
Schlachtkälber reduziert sich um weitere 20 Cent/kg in der laufenden Woche.
Preiserwartungen netto für Woche 14/2008 (31.03.2008 06.04.2008)
Stier HK R2/3: 3,05 - 3,11
GS-Zuschlag: 0,10
Kalbin HK R2/3: 2,52- 2,58
Kalbin unter 24 Monaten Zuschlag bis zu 0,20
Kuh HK R2/3 (340 370 kg): 2,34- 2,42
Kuh HK U2/3 (>400 kg): 2,50- 2,58
Schlachtkälber HK R2/3: 4,75- 4,90
Bioschlachtkälber HK R2/3 5,30- 5,50
Zuschläge:
Biokühe
HK E-P/1+5 0,33 - 0,36
HK E-P/2,3,4 0,33 - 0,39
Biokalbinnen HK R 2/3 (max. 24 Monate) + 0,83
Bioochsen HK R 2/3 (max. 30 Monate) + 0,53 - + 0,58